|
Das Gebiet in der Nähe des Kilimandscharo ist grundsätzlich wasserreich. Das Wasser der Flüsse ist jedoch (u. a. durch Waschen von Wäsche) verunreinigt und als Trinkwasser unbrauchbar. Die vorhandenen Quellen sind oft nicht eingefasst, es fehlen Wasserleitungen.
Deshalb müssen die Menschen hier oft kilometerweit für einen Eimer Wasser laufen.
In der Nähe der Kimashuku Primary School gibt es keine Wasserstelle. Deshalb ist es lebenswichtig, dass das Oberflächenwasser in der Regenzeit gesammelt wird.
Dieses Loch war das einzige Wasserbecken für die ganze Schule. Es war nicht abgedeckt und Schmutz und Tierkadaver fanden sich immer wieder darin. Da es aber keine andere Möglichkeit gab, musste daraus das Wasser für die Zubereitung der Schulspeisung genommen werden.
Als durch eine besonders intensive Regenzeit auch dieses Becken noch einbrach, war das nahezu das Ende der Schule. Dass aus diesem Schlammloch Wasser getrunken wurde, ist unglaublich.
Der Bau eines neuen Wasserbeckens war für uns die vordringlichste Aufgabe.
|