Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen der Kimashuku Primary School und der Moltkeschule Dinslaken

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Alte Wasserstelle
Alte Wasserstelle
Alte Zisterne
Alte Zisterne

Das Gebiet in der Nähe des Kilimandscharo ist grundsätzlich wasserreich. Das Wasser der Flüsse ist jedoch (u. a. durch Waschen von Wäsche) verunreinigt und als Trinkwasser unbrauchbar. Die vorhandenen Quellen sind oft nicht eingefasst, es fehlen Wasserleitungen.

Deshalb müssen die Menschen hier oft kilometerweit für einen Eimer Wasser laufen.

In der Nähe der Kimashuku Primary School gibt es keine Wasserstelle. Deshalb ist es lebenswichtig, dass das Oberflächenwasser in der Regenzeit gesammelt wird.
Dieses Loch war das einzige Wasserbecken für die ganze Schule. Es war nicht abgedeckt und Schmutz und Tierkadaver fanden sich immer wieder darin. Da es aber keine andere Möglichkeit gab, musste daraus das Wasser für die Zubereitung der Schulspeisung genommen werden.
Als durch eine besonders intensive Regenzeit auch dieses Becken noch einbrach, war das nahezu das Ende der Schule. Dass aus diesem Schlammloch Wasser getrunken wurde, ist unglaublich.
Der Bau eines neuen Wasserbeckens war für uns die vordringlichste Aufgabe.

Bau des neuen Wasserbeckens
Bau des
Bau des neuen Wasserbeckens
neuen Wasserbeckens
Mutter Cecilia, eine einheimische Ordensfrau vom Konvent der barmherzigen Schwestern in Moshi, war "Bauleiterin", Verwalterin des Geldes und unsere Kontaktperson während der Bauzeit. Sie bestellte das Baumaterial, suchte neue Arbeiter, wenn die bisherigen plötzlich verschwunden waren, und beobachtete ständig den Fortgang der Arbeit.

Die Eltern halfen tatkräftig mit. Sie brannten Lehmziegel und  erledigten die Erdarbeiten. Es mussten Dachrinnen angebracht werden mit Fallrohren und Zuleitungen zum großen Wasserbecken. Innen im Wasserbecken musste ein Eisenskelett angebracht werden. Dem Wasserdruck hätten die Lehmziegel allein nicht standgehalten.

Durch einen großen Schulbasar und viele private Spenden konnten wir das Wasserprojekt in weniger als zwei Jahren finanzieren. 

Die Fertigstellung verdanken wir der Mithilfe des damaligen Schulleiters John Semu und dem unermüdlichen Einsatz von Mutter Cecilia.

Wasserbecken
Wasserbecken
Das neue
Wasserbecken

Im Jahr 2005  wurden durch die Deutsche Entwicklungshilfe in diesem Gebiet Wasserleitungen verlegt, so dass sich für die Bevölkerung die Wege zu einer Wasserzapfstelle etwas verkürzt haben. Aber immer noch sind es kilometerweite Wege.

Unser Wasserbecken wurde von der Regierung inspiziert und als so gut befunden, dass es durch öffentliche Gelder außen verputzt wurde und jetzt ein stattliches Aussehen hat.

verputztes Wasserbecken
verputztes Wasserbecken